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Cake day: Nov 02, 2020

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Ist mir gar nicht aufgefallen, danke für den Hinweis! :)


alles klar, habe wegen dem crosspost keine Mitteilung dazu bekommen. Danke für die Aufklärung.


sorry aber ich hab es satt, dass solche Menschen Dinge wieder zur Diskussion stellen, die längst geklärt waren und uns wieder an den Anfang der Antisemitismusdebatte werfen

Wir reden hier von einem Menschen mit jüdischen Background, der seine Sicht auf Antisemitismus und Jüdischsein in Deutschland darlegt und damit offenbar in der jüdischen Community einen gewissen Nerv trifft (nicht das alle dem Text 100% zustimmen würden, aber scheinbar kann er auch teilweise als Emanzipation von einer deutschen Fremdzuschreibung gelesen werden) - offenbar ist es für diese Leute nicht längst geklärt. Ich verstehe nicht, warum diese Stimmen (gerade an diesem Ort) stummgeschaltet werden müssen.

wenn ich das richtig sehe, steht der post noch. also inwiefern hat das was mit moderationsarbeit zutun?

Ich sehe den Post auf Dachschaden jedenfalls nicht mehr. Mir geht es aber auch weniger darum das der Post dort wieder auftaucht, als um die Dominanz und Überzeugung mit der gegen solche Artikel und Stimmen argumentiert wird, ohne sich im geringsten auf das gesagte einzulassen --> wiedereinmal nen kronzeugen gefunden, der der BDS bewegung bescheinigt, gar nicht antisemitisch sein zu können.


Stabil wie du einen fünfseitigen Essay über eine jüdische Perspektive auf das Leben von Jüdinnen*Juden in Deutschland auf einen Satz runterbrechen kannst - in einem linken Forum, in der man das ganze Essay vielleicht kritisch und in good faith diskutieren könnte.

Tritt aber ein real-life Jew mit anderer Meinung in diese Konstellation, wird er oder sie nicht etwa als willkommene Stimme begrüßt, sondern zunehmend diffamiert. Es sind die Deutschen, die erstaunlich schnell daran sind, Jüdinnen*Juden in die Nähe von Antisemitismus zu rücken, wenn sie eine verständlicherweise andere Position zu jüdischen Themen haben. Deutscher Philosemitismus tritt außergewöhnlich herrisch auf, teilt implizit oder explizit in gute Jüdinnen*Juden und schlechte Jüdinnen*Juden. Lackmustest ist dabei die Haltung zu Israel. Jüdinnen*Juden müssen Israel lieben.

Edit: Du hast jetzt tatsächlich auch den Crosspost auf Dachschaden gelöscht, oder?

@zedi@lemmy.161.social Ich finde es wirklich beachtenswert, dass du versucht eine linke Alternative zu /de oder reddit im großen aufzubauen, aber deine Art zu moderieren wird dem Anspruch nicht gerecht. Der Artikel findet auf Twitter gerade viel Beachtung von deutschsprachigen Jüdinnen*Juden (u.a. Max Czollek und Igor Levit) und schafft Raum zur Diskussion. Du moderierst aber auf die gleiche Art und Weise, als hätte ich hier eine antisemtische Hetzschrift oder eine Incel-Bekennerschreiben geteilt. Ich finde, das steht nicht in Relation und übrigen ist es genau das Verhalten, was Fabian Wolff in seinem Artikel kritisiert hat.




Miete und Not

Gut gemachte Dokumentation zu dem Mietmarkt in Berlin. Der Fokus liegt auf derLiebig34 und das damit zusammenhängende Firmengeflecht von Padovicz und seinen Entmietungsmethoden…




Rostock-Lichtenhagen, 24. August 1992: Stefan, Robbie und ihre Clique zieht es zum “Sonnenblumenhaus”, dem Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter. Davor versammelt: ein aufgeheizter Mob…





Der Grund dafür ist, dass die Organisation im Verfassungsschutzbericht im Kapitel „Linksextremismus“ aufgeführt wird. Das allerdings schon seit 15 Jahren. Die Steuervergünstigung, die die Gemeinnützigkeit für Vereine mit sich bringt, setzt voraus, dass die Vereine nicht darauf zielen, den Staat zu…


Halte die Kampagne ebenfalls für sinnvoll - alleine schon um endlich ein linkes Gegengewicht bei der Coronadebatte zu schaffen. Haben den Artikel hier primär aus dialektischen Gründen geteilt.

Auf eine Erklärung wie ein harter Lockdown umgesetzt werden sollte, wurde wahrscheinlich bewusst verzichtet - finde es umso sinnvoller, dass die Diskussion darüber abseits der Kampagne geführt wird. Ein harter Lockdown bzw. die Kontrolle der Maßnahmen dürfte großteils Minderheiten treffen, die in Gebieten mit ohnehin großen Polizeiaufkommen leben. Das ist jedenfalls das Bild, was ich hier im Wedding sehe. Eine Diskussion darüber könnte Menschen mobilisieren, die man in der Diskussion bisher nicht gehört hat.



Lieb die! Die Nachfolger kamen meiner Meinung nach nicht an Kohlrübenwinter 1 & 2 ran.






Wenn ein System wie der Neoliberalismus, das mit Klimaerhitzung, Umweltzerstörung und sich verschärfender Ungleichheit die menschlichen Existenzgrundlagen untergräbt, sich als „alternativlos“ bezeichnet, wird es höchste Zeit, Gegenentwürfe zu entwickeln…



Das diskurs.café ist ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Durch die Corona Pandemie sind viele Veranstalter*innen dazu übergegangen Livestreams und Onlineworkshops anzubieten. Das diskurs.café hilft dir den Überblick zu behalten und für dich r…


Danke für den Hinweis, habe mich gestern dran beteiligt! Schön zu sehen, dass schon so viel zusammengekommen ist. Die 25k scheinen machbar.


Ich finde der rbb hätte da mehr herausholen können. Hätte mir gewünscht, dass das damalige Konzept “akzeptierende Jugendarbeit” reflektiert wird, dass darauf eingegangen wird, wie damals so viele junge Leute mobilisiert werden konnten und welche Köpfer der heutigen rechten Szene in der damaligen Zeit sozialisiert worden sind. Trotzdem gut dass endlich drüber geredet wird - vielleicht ist das eher als Aufschlag zu verstehen.